Elektronische Gesundheitsakte (EHR)
Die integrierte digitale Akte der Gesundheitsinformationen einer Person, die zwischen Institutionen geteilt werden kann.
Elektronische Gesundheitsakte (EHR — Electronic Health Record) ist die Akte der Gesundheitsinformationen einer Person, die zwischen Institutionen geteilt, integriert und digital gespeichert wird. Sie konzentriert sich nicht auf eine einzelne Institution, sondern auf die gesamte Gesundheitsreise der Person.
EHR zielt darauf ab, Ärzten und Patienten eine ganzheitliche Sicht auf die Gesundheit zu bieten, indem Informationen wie Diagnosen, Behandlungen, Laborergebnisse, Bildgebung, Rezepte und Impfungen zusammengeführt werden.
Andere Namen / Abkürzungen: Electronic Health Record, ESK, EHR.
Was ist der Nutzen?
EHR stärkt die Kontinuität der Versorgung, indem es sicherstellt, dass genaue und aktuelle Gesundheitsinformationen zur richtigen Zeit verfügbar sind, reduziert unnötige Wiederholungsuntersuchungen und unterstützt klinische Entscheidungen.
Grundlegende Eigenschaften
- Interinstitutioneller Austausch: Die Möglichkeit, Daten zwischen verschiedenen Gesundheitseinrichtungen zu übertragen.
- Ganzheitliche Gesundheitsansicht: Die Sammlung aller bisherigen Gesundheitsdaten der Person an einem Ort.
- Interoperabilität: Standardisierte Datenübertragung mit HL7/FHIR.
- Zugriffs- und Datenschutzkontrolle: Der Austausch sensibler Daten auf Basis von Berechtigung und Zustimmung.
Integration und Standards
Die Elektronische Gesundheitsakte (EHR) arbeitet nicht isoliert; sie tauscht typischerweise Daten mit den folgenden Systemen und Prozessen aus:
- EMR und institutionelle Systeme
- Nationale Gesundheitsplattformen (e-Nabız)
- Labor- und Bildgebungssysteme
Häufig verwendete Standards und Vorschriften:
Vorteile
- Kontinuität der Versorgung
- Reduzierung von Wiederholungsuntersuchungen
- Ganzheitlichere klinische Entscheidungen
Auswahl- und Bewertungskriterien
Die wichtigsten Kriterien, die bei der Bewertung einer elektronischen Gesundheitsakte (EHR) berücksichtigt werden:
- Interoperabilität
- Datenschutz- und Zugriffsmanagement
- Datenqualität
Wichtige Punkte
- EHR konzentriert sich auf den interinstitutionellen Austausch; EMR hingegen auf die klinische Akte eines einzelnen Patienten in einer Institution.
- Datenschutz- und Zustimmungsmanagement sollten von Anfang an berücksichtigt werden.
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Was ist EHR?
EHR (Elektronische Gesundheitsakte) ist die integrierte digitale Akte der Gesundheitsinformationen einer Person, die zwischen Institutionen geteilt werden kann.
Was ist der Unterschied zwischen EHR und EMR?
EHR konzentriert sich auf den interinstitutionellen Austausch; EMR hingegen bezeichnet die klinische Akte eines Patienten in einer einzigen Institution.
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